webmaster/ Juni 26, 2019/ Allgemein, Schwimmbad

Freibad öffnet kurz vor dem Ferienbeginn

Nachdem die Mängel beseitigt sind, beginnt auch in Winterbach die Badesaison – Förderverein stellt motiviertes Team

Von unserem Reporter Reinhard Koch

Winterbach. Endlich ist es so weit: Das Winterbacher Freibad öffnet seine Pforten am heutigen Mittwoch, 26. Juni, wie Ortsbürgermeister Werner Rebenich kurzfristig mitteilte. Eigentlich sollte es bereits zu Pfingsten geöffnet sein. Die Vorbereitungen waren zu diesem Zeitpunkt auch getroffen – Mitte Mai wurde das Bad geputzt und auch der Kiosk für die Saison auf Vordermann gebracht.

Zunächst war es die Witterung, die die Öffnung des Schwimmbades verhinderte, denn es ist nicht beheizt. Aber größeren Einfluss hatten die technischen Mängel, die zunächst noch aus der Welt geschafft werden mussten: Das große Leck in der Beckenwand – hier wurde Folie neu verklebt – und zwei große Löcher in der Verrohrung wurden nach längerer Suche gefunden. Wie Werner Rebenich informierte, war es ein gewaltiges Stück Arbeit, die Rohre Stück für Stück zu isolieren. Der hohe Wasserverlust in jeder Badesaison dürfte jetzt der Vergangenheit angehören. Rebenich freute es ebenso wie Sabine Eiler, die Vorsitzende des Schwimmbad-Fördervereins, dass die Bereitschaft, im Freibad mit anzupacken, enorm sei. „Und das zeigt, dass das Bad gewollt ist“, sagen beide unisono.

Die gut besuchte Einwohnerversammlung im Oktober 2017 war der eindeutige Auftrag, das Bad wieder auf einen guten technischen Stand zu bringen, erinnert sich Rebenich. Und es gebe noch ordentlich Mängel zu beheben, die nach einer Prioritätenliste abgearbeitet werden sollen, größtenteils in Eigenleistung wie bisher. Die Investitionskosten teilen sich die Gemeinde und der Förderverein. Jedenfalls werde die Ertüchtigung des Freibades Schritt für Schritt erfolgen, „weil wir unsere finanziellen Mittel auch einteilen müssen“, sagte Rebenich wörtlich. Die nächsten Maßnahmen sind die Filteranlage und die Toiletten. MdL Markus Stein wird sich um Fördermittel des Landes kümmern – natürlich nicht nur für das Winterbacher Bad, wie er betont. Grundsätzlich bleibe im Bad alles wie gehabt, so Sabine Eiler zu den äußeren Bedingungen. Gern würde sie aber für das Kinderbecken noch eine Rutsche anschaffen. Der Förderverein ist zuständig für den Betrieb des Kiosks. Und die Eintrittsgelder gehen zu 100 Prozent an die Gemeinde, die Trägerin der Anlage ist. Personell ist der Badbetrieb für die Saison gesichert. 50 bis 60 Leute seien eingeteilt im Kiosk und für die Bademeisterdienste, informierte Rebenich. Die Becken sind randvoll gefüllt, die technische Inbetriebnahme durch die Firma Albrecht-Diehl aus Bad Sobernheim ist erfolgt – die Badegäste können kommen.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Mittwoch, 26. Juni 2019, Seite 21

Bild: Reinhard Koch
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