webmaster/ Oktober 18, 2019/ Allgemein, Dorfladen

Förderantrag für den Dorfladen ist gestellt
Schadhafte Bordsteine an L 108 werden ausgebessert

Der Antrag auf Förderung des Dorfladens am Soonwald aus dem Leader-Programm der Europäischen Union ist fristgerecht auf den Weg gebracht worden. Winterbachs Ortsbürgermeister wies in der jüngsten Gemeinderatssitzung auf den beträchtlichen Arbeitsaufwand hin, den der
Steuerungskreis in den vergangenen Monaten dafür geleistet hat.
„Ohne die Hilfe der VG Rüdesheim auf der Zielgeraden hätten
wir es nicht geschafft“, sagte Rebenich und nannte explizit die Mitarbeiterin Gabriele Krolla, die sogar auf ihren geplanten Urlaub verzichtet habe. Unterstützung findet die Initiative für die Einrichtung eines Dorfladens auch durch die Kreisentwicklung. Marco Rohr sagte, der
geplante Dorfladen habe auch für andere Regionen des Landkreises
Vorbildcharakter. Bei einer Enthaltung beschloss der Gemeinderat den Kooperationsvertrag. Diese Zweckvereinbarung regelt die Realisierung und
den Betrieb des Dorfladens unter den Vertragspartnern, den beteiligten
Gemeinden und der Stadt Bad Sobernheim, die Kompetenzen und auch die Kostenverteilung. Nach derzeitigem Stand wird sich Winterbach mit einem Investitionskostenzuschuss in Höhe von gut 7000 Euro, entsprechend 15 Euro pro Einwohner, beteiligen. Werner Rebenich warb im Rat dafür, das Thema in den nächsten Monaten mit Mut und Begeisterung zu begleiten. Er fand es ermutigend, dass bereits eine Vielzahl von Vereinen in den Gemeinden ihre Zusage hinterlegten, die Getränke bei ihren Festen über
den Dorfladen zu beziehen.
250 Schadstellen zählte Werner Rebenich an den Bordsteinen der
Soonwaldstraße (L 108), die unbedingt ausgebessert werden müssen.
Die Nebenstraßen seien dabei nicht mitgerechnet. Eine Preisabfrage
ergab Kosten in Höhe von 9000 Euro. Der Rat stimmte zu. Rebenich
will ein Gespräch mit dem LBM führen mit dem Ziel, dass die
Fahrbahn der L 108 eine neue Deckschicht erhält.
Regelmäßig Ärger ins Haus stehe bei jedem stärkeren Regenereignis,
ausgehend von den Feldern nordöstlich der evangelischen Kirche,
berichtete Rebenich. Das Regenwasser läuft über das Kirchengrundstück
und plätschert die Treppen hinunter zur Soonwaldstraße. Auch die Neubauten in der Straße „Im Brühl“ seien betroffen, wusste der Beigeordnete Friedhelm Kunz. Ursache sei wohl eine fehlende Grabenführung am höher gelegenen Wirtschaftsweg. Der Erste VG-Beigeordnete Martin Schwerbel wies darauf hin, dass die Außengebietsentwässerung Aufgabe der Gemeinde ist. Ein Anschluss an den Kanal sei ausgeschlossen. Das Thema wurde vertagt. Bis zur nächsten Sitzung sollen nähere Infos vorliegen.

Bericht von Reinhard Koch am 18.10.2019 im Öffentlichen Anzeiger

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